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Erstellung: 28.11.2022

Bericht Teilnahme an der 2021 „Trentino“

TWF- 130 International Championship in Torbole am Gardasee von Emanuel Agel

Am Sonntagmorgen, dem 10.10.2021, ging das Abenteuer los: Glücklich kamen wir spät abends auf dem Campingplatz Maroardi an.

Auf dem Gardasee war ich noch nie vorher gewesen und mit dem Foilen hatte ich erst vor einigen Wochen begonnen – auf dem Tendereringssee war ich etwa 50 Meter lang aus dem Wasser gekommen, was der Distanz von einer Sandbank zur nächsten entspricht.  Also erst einmal rauf auf das Freestyle-Board und raus auf den See – und sofort wieder runter, weil das Revier für das kleine Board fürs erste zu anspruchsvoll war. Jetzt aber auf das Techno 293 und dann wieder raus, das Revier erkunden. Das passte und machte viel Spaß, trotz der kurzen, abgehackten Wellen..

Für die nächsten Tage war klar, dass ich das Foilen eher morgens bei Vento und ablandigem Wind üben kann als nachmittags bei Ora. So vergingen die Tage mit vielen Stunden auf dem Wasser. Morgens mit dem TWF und nachmittags zunächst mit dem T 293 und später auch mit dem Freestyle-Board. Die Windverhältnisse sind in der Regel konstant, das heiß man kann die Böen leicht vorhersehen. Außerdem sind die Böen nicht viel stärker als der Grundwind. Da die thermischen Winde des Gardasees von der Sonneneinstrahlung abhängig sind, schaute ich häufig nach der Bewölkung. Wenn der Vento stärker war, war der Ora schwächer – und umgekehrt.

Nach einer Woche klappte das Foilen auf dem Garda schon recht gut, die Manöver traute ich mir aber noch nicht recht zu. Am Sonntag stieß SVNRW-Trainer Thomas Kleine zu uns. Die Furcht vor der TWF-Regatta wich dem Respekt: Ich wusste, was auf mich zukommt, und war mir sicher, dass ich es schaffen kann, alle Läufe durchzukommen.

Zu Beginn des Wettbewerbs waren aus dem Foil-Kader neben Elisabeth Sprenger und mir noch drei weitere Teilnehmer, vier Teilnehmer aus Berlin und ein russischer Teilnehmer am Start dabei. In den folgenden zwei Tagen kamen zusätzliche Starter dazu.  Der Kurs der ersten beiden Tage folgte einem Achter-Slalom. Den ersten Tag der Regatta brachte ich recht gut hinter mich. Alle Läufe beendete ich – erfreulicher Weise nicht immer als letzter. Meine Starts waren sehr verbesserungswürdig, die Halsen klappten zunehmend besser, so dass ich von Fehlern anderer Vorteile ziehen konnte.

Zu Beginn des Wettbewerbs waren aus dem Foil-Kader neben Elisabeth Sprenger und mir noch drei weitere Teilnehmer, vier Teilnehmer aus Berlin und ein russischer Teilnehmer am Start dabei. In den folgenden zwei Tagen kamen zusätzliche Starter dazu.  Der Kurs der ersten beiden Tage folgte einem Achter-Slalom. Den ersten Tag der Regatta brachte ich recht gut hinter mich. Alle Läufe beendete ich – erfreulicher Weise nicht immer als letzter. Meine Starts waren sehr verbesserungswürdig, die Halsen klappten zunehmend besser, so dass ich von Fehlern anderer Vorteile ziehen konnte.

Der zweite Tag war durch stärkeren Wind geprägt. Am Ende war die Ora so stark das ich das letzte Rennen nicht mehr und das vorletzte Rennen nur nach großer Anstrengung beenden konnte. Mein Segel war zu groß, das Ufer war etwa ein Kilometer entfernt und wir haben die Läufe ohne Landgang durchgezogen. Mit Segelwechsel war also nichts. Der Tag endete für mich todmüde um 18 Uhr im Bett. Lehrgeld halt eben.

Am dritten Tag bekamen wir Foilsegel (7,0 qm) – bis dahin waren wir, bis auf Max vom Auesee, mit den Techno-Segeln unterwegs. Das war ein Unterschied! Vieles ging jetzt leichter und flüssiger.  

Am Nachmittag starteten die letzten Läufe. Gefahren wurde ein Up-and-Down-Kurs. Mit dem neuen Material waren wir deutlich konkurrenzfähiger. Ich fuhr nicht mehr so weit hinterher und musste auf Fehler der anderen hoffen, sondern konnte mich in direkten Duellen messen. Ich war recht zufrieden und wusste, dass ich bei zukünftigen Regatten deutlich größere Chancen haben würde. Nach der Siegerehrung, bei der wir selbstverständlich den Berliner Sieger Hannes Röger in den See warfen, ging es mit Familie Schertzingers zurück nach Hünxe. Am Samstagmittag kam ich dann müde und glücklich wieder zuhause an. Es war für mich wirklich ein Abenteuer.

 

Ich möchte mich bei Schertzingers, die mich am Gardasee unterstützt und auch nach Hause gebracht haben bedanken. Besonders bedanke ich mich natürlich beim TVB, seiner Surfabteilung, den Trainern und allen, die am Tenderingssee mir mit Humor, Rat und Tat zur Seite stehen. Windsurfen ist ein toller Sport!